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LOK - LERNORTKOOPERATION

BV: Jürg Zwiker

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1. Was bedeutet Lernortkooperation?

Die Lernortkooperation (LOK) ist ein Forum mit den Verantwortlichen der drei Lernorte: Lehrbetrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurszentren (üK). Sie bietet Hand für den regelmässigen Austausch unter den Bildungspartnern und unterstützt damit die erfolgreiche Ausbildung der Lernenden.

Konkret bedeutet dies:

  • Problemstellungen werden frühzeitig erkannt,
  • Projektarbeiten von allen Parteien unterstützt,
  • Zielvereinbarungen allseitig gefördert und gefordert,
  • das Wohl der Lernenden und die Zufriedenheit aller am Ausbildungsprozess Beteiligten stehen im Zentrum.

Die Lernortkooperation bildet Vertrauen und Verständnis; die Basis, auf welcher die Qualität der beruflichen Grundbildung beständig gesteigert werden kann.

 
 

Wir sind in ständigem Kontakt mit folgenden Organisationen:

www.baumeister.ch
www.zbvluzern.ch
www.mls.ch/

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2. Weshalb kann der Lehrbetrieb und weitere Bildungspartner profitieren?

Mittels dem vom GIBZ zur Verfügung gestellten Link http://lok.gibz.ch werden aktuelle Themen publiziert. Sowohl Probleme, Herausforderungen wie auch positive Entwicklungen können mit dem Fokus auf alltägliche Situationen ideal erörtert werden und durch den Erfahrungsaustausch mit den Berufsbildungspartnern kann sichergestellt werden, dass die ganze Komplexität einer Ausbildung beleuchtet wird. Die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner bekommen so ein umfassendes Bild ihrer Berufslernenden. Die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Betriebe werden bei der Lernortkooperation berücksichtigt.

Regelmässige Zufriedenheitsumfragen bei der Lehrbetrieben und Berufslernenden helfen mit, auf Tendenzen frühzeitig zu reagieren.

 
 
Lernendenbetreuer in den Lehrbetrieben (LB), Lehrpersonen der Berufsfachschule (BFS) und Leiter des ÜK-Zentrums (ÜK) für Maurer, treffen sich regelmässig, mindestens einmal pro Jahr am GIBZ. Wir informieren uns gegenseitig über Aktualitäten, bringen Wünsche und Anliegen ein und tauschen uns aus über Erfolge, Misserfolge und Massnahmen bei unseren Lernenden.

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3. Welche Unterstützung bieten überbetriebliche Kurse (ÜK)?

Überbetriebliche Kurse zeichnen sich durch die gezielte Förderung der praktischen Handlungskompetenzen auf der Grundlage der formulierten Bildungsziele aus.

Die Anbieter dieser Kurse arbeiten engagiert mit den Berufsfachschulen und den Lehrbetrieben zusammen. Voraushandelnd werden Informationen bedürfnis- und zeitgerecht zur Verfügung gestellt. Die Bildungsprozesse werden überprüft:

  • Was läuft gut, was schlecht?
  • Was sollte gefördert, was unterlassen werden?
  • Was wird von der Praxis verlangt?

Veraltete Strukturen werden erkannt und erneuert, Doppelspurigkeiten vermieden.

 
 

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4. Was bringt die Lernortkooperation den Lernenden?

Die Lernenden werden in ihrer Eigenverantwortlichkeit gestärkt. Die Lernortkooperation erleichtert ihnen die Kommunikation, indem sie regelmässig von sich aus mit den Berufsbildnern und/oder Klassenlehrpersonen Kontakt aufnehmen, um Unsicherheiten und Fördermassnahmen etc. zu klären.

Fachstelle Lernförderung, Lernbegleitung und Begabtenförderung

Wenn Berufslernende Sorgen, Ängste, Stress oder Konflikte haben, wenn sie sich unterfordert fühlen oder eine exzellente Arbeit im Rahmen einer Projektarbeit realisieren möchten: Die betreffenden Fachstellenleiter für die Lernförderung oder Begabtenförderung stehen den Berufslernenden individuell, fachspezifisch zur Seite und beraten Sie in persönlichen Situationen. Die Beratung ist kostenlos und untersteht der Schweigepflicht.

Fachstelle für Lernförderung und Lernbegleitung: www.bildungsleistung.ch

Freikurse und Begabtenförderung: http://bf.gibz.ch/

 
 
Ihnen, geschätzte Lernende, gebührt die grösste Aufmerksamkeit, denn all unser Tun und Handeln ist letztendlich nur darauf ausgerichtet, um Ihnen optimale Rahmenbedingungen und ein zeitgemässes, ansprechendes Lernumfeld zu bieten. Wir wünschen uns, dass Sie Freude und Erfolg im Beruf haben, sich dauerhaft weiterbilden und dem Bauunternehmer als qualifizierter Maurer und Berufsfachmann erhalten bleiben.

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5. Welche Dienstleistungen bietet das GIBZ?

Die Berufsfachschule funktioniert als Drehscheibe und Bindeglied zwischen den Partnern der Lernortkooperation. Vom GIBZ werden die benötigten Kommunikationskanäle im Sinne eines Supports bedarfsgerecht angeboten, Termine koordiniert und regelmässig Umfragen erhoben. Die Vernetzung ist das A und O der Umsetzung, nur durch sie wird es möglich sein, die Ziele der Lernortkooperation erfolgreich zu verwirklichen. Das GIBZ stellt zudem die notwendige personelle und fachliche Infrastruktur zur Verfügung, um die vereinbarten Lerninhalte umzusetzen.

Das Engagement wird belohnt werden, wenn die angestrebte pragmatische Lern- und Optimierungskultur gedeiht.

 
 

Wir führen punktuell bereits in der Grundbildung im Sinne des Lebenslangen Lernens weiterführende Kurse durch. So unter anderem:

  • Beton-Grundkurs
  • Krahnführer-Grundkurs
  • Bruchsteinmauerwerk-Woche
  • Stützkurse
  • LAP-Vorbereitungskurse

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6. Die Qualitätssicherung in der Berufsbildung

Das Amt für Berufsbildung ist Ansprechspartner für alle Fragen, die im Verlauf einer Berufsausbildung auftreten. Die Lehrvertragspartner können ihre Anregungen zur beruflichen Grundbildung (Berufslehre), höheren Berufsbildung bzw. berufsorientierten Weiterbildung an das Amt richten.

e-bulletin Zug

Das e-bulletin Berufsbildung Zug erscheint jeden zweiten Monat. Es informiert über Neuigkeiten der Zuger Berufsbildung. Herausgeber ist das Amt für Berufsbildung.

Berufsbildung in der Schweiz

Hervorragend ausgebildete Fachkräfte sind das A und O für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Sie sind eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Schweiz zu den wirtschaftlich führenden Ländern zählt. Drei vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI herausgegebene Filme über die Berufsbildung in der Schweiz verdeutlichen dies.

Filmische Information: www.sbfi.admin.ch/aktuell