• -
  • -
  • -
LOK - LERNORTKOOPERATION

BV: Monika Makart-Hofer

line

1. Was bedeutet Lernortkooperation?

Die Lernortkooperation (LOK) ist ein Forum mit den Verantwortlichen der drei Lernorte: Lehrbetrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurszentren (üK). Sie bietet Hand für den regelmässigen Austausch unter den Bildungspartnern und unterstützt damit die erfolgreiche Ausbildung der Lernenden.

Konkret bedeutet dies:

  • Problemstellungen werden frühzeitig erkannt,
  • Projektarbeiten von allen Parteien unterstützt,
  • Zielvereinbarungen allseitig gefördert und gefordert,
  • das Wohl der Lernenden und die Zufriedenheit aller am Ausbildungsprozess Beteiligten stehen im Zentrum.

Die Lernortkooperation bildet Vertrauen und Verständnis; die Basis, auf welcher die Qualität der beruflichen Grundbildung beständig gesteigert werden kann.

 
 

Die LOK Partner können mir gerne gewünschte Einträge zusenden.

Hier ist auch Platz für ihre Infos, Anliegen...

line

2. Weshalb kann der Lehrbetrieb und weitere Bildungspartner profitieren?

Mittels dem vom GIBZ zur Verfügung gestellten Link http://lok.gibz.ch werden aktuelle Themen publiziert. Sowohl Probleme, Herausforderungen wie auch positive Entwicklungen können mit dem Fokus auf alltägliche Situationen ideal erörtert werden und durch den Erfahrungsaustausch mit den Berufsbildungspartnern kann sichergestellt werden, dass die ganze Komplexität einer Ausbildung beleuchtet wird. Die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner bekommen so ein umfassendes Bild ihrer Berufslernenden. Die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Betriebe werden bei der Lernortkooperation berücksichtigt.

Regelmässige Zufriedenheitsumfragen bei der Lehrbetrieben und Berufslernenden helfen mit, auf Tendenzen frühzeitig zu reagieren.

 
 

Unter nachfolgendem Link gelangen sie zur Oda Hauswirtschaft. Entnehmen Sie daraus alles Wissenswerte zum Beruf

line

Hauswirtschaft

 

 

 

line

3. Welche Unterstützung bieten überbetriebliche Kurse (ÜK)?

Überbetriebliche Kurse zeichnen sich durch die gezielte Förderung der praktischen Handlungskompetenzen auf der Grundlage der formulierten Bildungsziele aus.

Die Anbieter dieser Kurse arbeiten engagiert mit den Berufsfachschulen und den Lehrbetrieben zusammen. Voraushandelnd werden Informationen bedürfnis- und zeitgerecht zur Verfügung gestellt. Die Bildungsprozesse werden überprüft:

  • Was läuft gut, was schlecht?
  • Was sollte gefördert, was unterlassen werden?
  • Was wird von der Praxis verlangt?

Veraltete Strukturen werden erkannt und erneuert, Doppelspurigkeiten vermieden.

 
 

Für Die Durchführung des üK zeichnet sich ZAPA plus verantwortlich. Die Ansprechsperson ist Frau Anna Schäli.

line

4. Was bringt die Lernortkooperation den Lernenden?

Die Lernenden werden in ihrer Eigenverantwortlichkeit gestärkt. Die Lernortkooperation erleichtert ihnen die Kommunikation, indem sie regelmässig von sich aus mit den Berufsbildnern und/oder Klassenlehrpersonen Kontakt aufnehmen, um Unsicherheiten und Fördermassnahmen etc. zu klären.

Fachstelle Lernförderung, Lernbegleitung und Begabtenförderung

Wenn Berufslernende Sorgen, Ängste, Stress oder Konflikte haben, wenn sie sich unterfordert fühlen oder eine exzellente Arbeit im Rahmen einer Projektarbeit realisieren möchten: Die betreffenden Fachstellenleiter für die Lernförderung oder Begabtenförderung stehen den Berufslernenden individuell, fachspezifisch zur Seite und beraten Sie in persönlichen Situationen. Die Beratung ist kostenlos und untersteht der Schweigepflicht.

Fachstelle für Lernförderung und Lernbegleitung: www.bildungsleistung.ch

Freikurse und Begabtenförderung: http://bf.gibz.ch/

 
 

Geschätzte Berufsbildnerinnen und Berufsbildner

mit vielen von Ihnen hatte ich im Laufe der Jahre schon Kontakt. Bei Fragen und Anregungen zögern Sie nicht sich zu melden.

line

5. Welche Dienstleistungen bietet das GIBZ?

Die Berufsfachschule funktioniert als Drehscheibe und Bindeglied zwischen den Partnern der Lernortkooperation. Vom GIBZ werden die benötigten Kommunikationskanäle im Sinne eines Supports bedarfsgerecht angeboten, Termine koordiniert und regelmässig Umfragen erhoben. Die Vernetzung ist das A und O der Umsetzung, nur durch sie wird es möglich sein, die Ziele der Lernortkooperation erfolgreich zu verwirklichen. Das GIBZ stellt zudem die notwendige personelle und fachliche Infrastruktur zur Verfügung, um die vereinbarten Lerninhalte umzusetzen.

Das Engagement wird belohnt werden, wenn die angestrebte pragmatische Lern- und Optimierungskultur gedeiht.

 
 

 

 

 

 

 

line

6. Die Qualitätssicherung in der Berufsbildung

Das Amt für Berufsbildung ist Ansprechspartner für alle Fragen, die im Verlauf einer Berufsausbildung auftreten. Die Lehrvertragspartner können ihre Anregungen zur beruflichen Grundbildung (Berufslehre), höheren Berufsbildung bzw. berufsorientierten Weiterbildung an das Amt richten.

e-bulletin Zug

Das e-bulletin Berufsbildung Zug erscheint jeden zweiten Monat. Es informiert über Neuigkeiten der Zuger Berufsbildung. Herausgeber ist das Amt für Berufsbildung.

Berufsbildung in der Schweiz

Hervorragend ausgebildete Fachkräfte sind das A und O für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Sie sind eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Schweiz zu den wirtschaftlich führenden Ländern zählt. Drei vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI herausgegebene Filme über die Berufsbildung in der Schweiz verdeutlichen dies.

Filmische Information: www.sbfi.admin.ch/aktuell

 
 

Liebe interessierte Leserin

Wir sind im Sommer wieder gut gestartet.Allerdings sind die Klassen sehr gross für EBA. Inzwischen wurden mit allen Lernenden Fördergespräche geführt. Bereits vor den Herbsferien wurden die nötigen Stützkurse aufgegleist.

Leider müssen wir feststellen, dass dieses Jahr besonders viel Lernende mit deutlich ungnügenden Deutschkenntnissen begonnen haben.  In diesen Fällen wurden jeweils keine Deutschtests im Bewerbungsverfahren gemacht. Dieses Vorgehen ist für die Lernden keine echte Chance, da das Risiko des Misslingens gross ist. Das belastet auch die andern Lernden und die Lehrpersonen. Ich möchte Sie dringend bitten, die Deutschkenntnisse vor einer Lehrvertragsunterzeichnung abzuklären. Die Lernden sollten mindestes das Niveau A2 erreichen. Bitte bedenken Sie auch, dass das Anforderungsniveau mit dem neuen Bildungsplan gestiegen ist.

Ich möchte auch nochmals darauf hinweisen, dass das praktische Üben (Gerichteliste, Flickliste) in Betrieb und den üKs stattfinden muss.

Ich danke Ihnen für die Zusammenarbeit

Freundliche Grüsse aus dem GIBZ

Monika Makart, Berufsschullehrerin und Berufsverantwortliche